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Jusos Passau starten in das Wahljahr 2009 :

Lokalpolitik


Mit Europakandidat Christian Flisek (3.v.l.) und MdB Jella Teuchner (4.v.l.) stimmten sich die Jusos Hannes Hügle (von links), Andreas Winterer (Juso-Kreisvorsitzender), Alexander Schulze, Katja Reitmaier (Juso-Stadtverbandsvorsitzende), Simone Wieland, Katharina Jonas, Ludwig Buchholz und Martin Oswald (stellvertretender Juso-Bezirksvorsitzender) auf das Wahljahr 2009 ein.

Die Passauer Jusos gehen gestärkt aus ihrer Jahreshauptversammlung. Katja Reitmaier wurde erneut zur Vorsitzenden des Juso-Stadtverbands gewählt. Unterstützt wird diese nun durch ihre drei Stellvertreter Hannes Hügle, Alexander Schulze und Simone Wieland. Mit letzteren soll insbesondere auch der Schulterschluss mit der Juso-Hochschulgruppe vollzogen werden, bei der Simone Wieland bereits Sprecherin ist. Zu Beisitzern wurden Katharina Jonas, Katrin Seibt-Weichselsdorfer und Ludwig Buchholz gewählt.
Neben der Neuwahl des Vorstandes standen insbesondere die Planungen der anstehenden Europa- und Bundestagswahl auf dem Programm. SPD-Bundestagsabgeordnete Jella Teuchner ermahnte in ihrem Grußwort die Bayerische Staatsregierung: „Vom Konjunkturprogramm kommt in den niederbayerischen Kommunen nicht genug an, denn die Bayerische Staatsregierung bedient sich selbst mit klebrigen Fingern!“ Europakandidat Christian Flisek ergänzte, „In Zeiten der Finanzkrise zeigt sich, dass sozialdemokratische Ideen und soziale Themen Konjunktur haben. Deshalb ist es wichtig, jederzeit für ein soziales Europa einzutreten!“ Die Jusos waren sich einig, „Wir haben mit euch tolle Kandidaten und werden euch mit aller Kraft unterstützen.“
Auch kommunalpolitisch wollen die Jusos wieder verstärkt Akzente setzen. So wurde einstimmig ein Antrag verabschiedet, der die Umbenennung einer bedeutenden Passauer Straße nach Willy Brandt fordert. Neben der Franz-Josef-Strauß-Brücke soll sich nun auch der erste sozialdemokratische Bundeskanzler im Passauer Verkehrsbild wiederfinden. „Es ist an der Zeit, dass sich die Europastadt Passau zu einem Mann bekennt, der wie kein anderer Grundsteine für die deutsche und damit auch europäische Wiedervereinigung gelegt hat“, begründet Katja Reitmaier diesen Vorschlag.

 

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