29.09.2021 in Allgemein

Neuer Vorstand auf der Unterbezirkskonferenz gewählt

 

Neuwahlen bei den Passauer Jusos – Johannes Just übergibt den Vorsitz an Friedrich Zentgraf

Bei ihrer jährlichen Unterbezirkskonferenz haben die Jusos Passau einen neuen Vorstand gewählt. Dabei trat der amtierende Vorsitzende Johannes Just nicht mehr an. Neu gewählt wurde Friedrich Zentgraf, der sich zuallererst beim scheidenden Vorstand bedankte: „Trotz schwieriger Umstände wurde in dem durch Corona geprägten Amtsjahr gute Arbeit im Sinne der Passauer Jusos geleistet. Aus dem Stand wurden bestehende Formate ins Digitale übertragen und sogar neue entwickelt. Dafür möchte ich mich bei Johannes Just und seinem Vorstand herzlich bedanken.“

Neben dem Vorsitz wurden auch die weiteren Vorstandspositionen neu besetzt. Zur Stellvertreterin wurde Veronika Kolitz und zur Schriftführerin Ronja Niedenführ gewählt, deren erklärte thematische Schwerpunkte für ihre Amtszeit Umweltpolitik, Feminismus und Europa sind.

Komplettiert wurde der Vorstand durch die Beisitzenden Christopher Abele, Simon Berger, Meike Gras, Josef Giermeier, Julia Kainberger, Georg Mitterbauer und Robin Schäfer.

Zu Beginn der Veranstaltung blickte der scheidende Vorsitzende Johannes Just positiv auf seine Amtszeit zurück: „Unabhängig von der Pandemie konnten wir unseren aktiven Betrieb beibehalten. Mit zahlreichen digitalen Formaten wurden sowohl Geselligkeit, als auch inhaltliche Arbeit, vorangetrieben. Durch intensive Öffentlichkeitsarbeit, bester Vernetzung mit unseren klassischen Bündnispartnern – allen voran den DGB-Gewerkschaften und der Arbeiterwohlfahrt – und einem starken und seriösen Engagement in kommunalpolitischen Themen, können wir gute Entwicklungen vorweisen.“  Seinen Bericht des vergangenen Amtsjahres beendete Just mit dem Blick nach vorne: „Ich bin guter Dinge, dass der neue Vorstand die anstehenden Aufgaben bravourös meistern wird und wünsche ihm dabei viel Erfolg. Ich selbst bleibe den Jusos natürlich weiterhin verbunden und nutze die willkommene Gelegenheit, mich weiter stark auf meine Aufgaben in der Passauer SPD zu konzentrieren.“

Nach den Neuwahlen des Vorstands berieten die Passauer Jungsozialist:innen noch über verschiedenste inhaltliche Anträge. Die Bandbreite umfasste ein breites Spektrum, von internationaler - bis zur Lokalpolitik. Zuerst wurde ein Antrag zur Zukunft der Pflege einstimmig beschlossen. Dabei kritisierten die Jusos Passau die von Jens Spahn angestoßene Pflegereform als zu wenig wirkungsvoll. Im weiteren Verlauf wurde u.a. ein Antrag einstimmig beschlossen, der die örtliche SPD dazu auffordert, sich für eine Sicherstellung der medizinischen Versorgung von ungewollt Schwangeren in Niederbayern einzusetzen. Im internationalen Rahmen solidarisierten sich die Jusos außerdem mit der Zivilbevölkerung in Belarus und forderten ein Ende der Blockade von Kuba.

Zum Abschluss der Konferenz wagte der neue Vorsitzende Zentgraf einen Blick voraus. „Die Jusos Passau sind gut aufgestellt für die kommende Zeit. Bis zur Bundestagswahl im September werden wir alles dafür tun, damit der SPD-Kandidat Johannes Schätzl in den Bundestag einzieht. Darüber hinaus bleiben wir in der Passauer Kommunalpolitik, den lokalen Bündnissen und in der SPD aktiv, um den jungen Passauerinnen und Passauern eine Stimme zu geben.“

14.05.2020 in Allgemein

Die erste Digitale Dult – mit Kevin Kühnert als Überraschungsgast

 

Da bedingt durch das Coronavirus die Passauer Maidult abgesagt werden musste, organisierten die Passauer Jusos am 1. Mai kurzerhand die erste Digitale Dult der Stadtgeschichte – inklusive gut gefüllter Maßkrüge, Dirndl und Volksmusik. Nach einer Begrüßung durch den Passauer Oberbürgermeister Jürgen Dupper kündigte sich ein weiterer Überraschungsgast an: Kevin Kühnert, Bundesvorsitzender der Jusos, der sich aus dem Willy-Brandt-Haus der Dult anschloss. So wurde aus einem Abend alleine zu Hause ein Erlebnis, dass alle trotz der Distanz doch zusammenrücken ließ – und ein wenig das Gefühl einer echten Dult erzeugte. 

14.05.2020 in Wahlen

Bezirkskonferenz der Jusos Niederbayern am 1. März 2020

 

Am 01. März nahm eine Delegation der Jusos Passau an der Bezirkskonferenz der Jusos Niederbayern in Deggendorf teil. Dabei standen auch die Neuwahlen der Vorsitzenden an: Nachdem der Weg für eine Doppelspitze frei gemacht wurde, entschieden sich die Delegierten für das Team Kim Seibert aus Landshut und Severin Eder aus Rottal-Inn.

Bei ihren Anträgen fokussierten sich die Jusos Niederbayern auf die Schaffung von Gleichstellung, eine Verbesserung der Pflegesituation und dauerhafte Förderfonds für die deutsche Games-Branche. Alle Beschlüsse sind dem Beschlussbuch zu entnehmen. 

03.04.2019 in Allgemein

Sexismus ist nicht sexy!

 

Unter dem Motto „Sexismus ist nicht sexy“ luden die Jusos Passau  zu einem Workshop in die Welcome Bar ein. Zum Equal Pay Day sollten sexistische Bemerkungen in Beruf und Alltag thematisiert werden. Die Gastgeberinnen Theresa Heumader und Meike Gras empfingen rund 15 junge interessierte Frauen und durften auch die Stadträtin Karin Kasberger als Gast begrüßen, die den Teilnehmerinnen des Workshops für Fragen und Tipps bereitstand und über eigene Erfahrungen zu berichten wusste.

21.02.2019 in Allgemein

Jusos Passau besuchen Kelheim

 

Anlässlich der Bezirkskonferenz der Jusos Niederbayern haben die Passauer Jungsozialistinnen und Jungsozialisten das niederbayerische Kelheim besucht. Bei der Tagung auf der MS Renate haben die Jusos um Vorsitzenden Johannes Just zahlreiche inhaltliche Anträge beschlossen.

21.02.2019 in Allgemein

Johannes Just weiterhin Juso-Chef im Unterbezirk Passau

 

Zum Jahresauftakt haben die Jusos aus Stadt und Landkreis Passau im Rahmen ihrer Unterbezirkskonferenz die Weichen für das neue Jahr gestellt und ihre neue Vorstandschaft gewählt. Zuvor hatte Vorsitzender Johannes Just noch die Ereignisse des vergangenen Jahres in seinem Rechenschaftsbericht präsentiert. Trotz dem schwierigen Jahr für die SPD ist es dem örtlichen Jugendverband der Partei gelungen, grundsolide politische Arbeit, eine umfassende Öffentlichkeitsarbeit, weitreichende Transparenz und ein deutlich gesteigertes Maß an Aktivität zu leisten.

15.03.2018 in Allgemein

GLAUBWÜRDIGKEIT, VERTRAUEN ODER WAS DIE SPD NOCH VERLIEREN KÖNNTE

 

Die SPD hat sich entschieden. Es gibt eine erneute große Koalition mit der CDU und der CSU. Mich hat der Ablauf im Vorfeld des Mitgliederentscheids gestört. Statt sachlich alle Alternativen aufzuzeigen, gab es Regionalkonferenzen mit sehr einseitig besetzen Podien. Auch der Brief, der den Wahlunterlagen beigelegt war, hat nicht den Diskurs innerhalb der Partei abgebildet. Das ist das Recht des Parteivorstands, aber schade ist es nichtsdestotrotz. Ich dachte, meine Partei könnte da mehr.

06.03.2018 in Allgemein

MINDERHEITENRECHTE STÄRKEN VS. POLITIK FÜR ARBEITER*INNEN

 

Über die Gründe der sinkenden Wahlerfolge sowohl der deutschen als auch der internationalen Sozialdemokratie wurde in den letzten Jahren viel diskutiert. Von den Agenda Gesetzen über eine Mangelhafte Kommunikation der politischen Erfolge bis hin zu den Herausforderungen der Globalisierung, auf die die SPD keine Antwort wüsste, wird eine große Palette an möglichen Ursachen genannt.

02.02.2018 in Umwelt

KLIMASCHUTZ FÜR LEUTE, DIE ES SICH LEISTEN KÖNNEN? EIN PLÄDOYER FÜR EINE ZEITGEMÄSSE UMWELTPOLITIK

 

Es ist ein häufig zitiertes Spannungsfeld, viele sehen ihn ihm tatsächlich einen unüberwindbaren Widerspruch: Der Zusammenhang zwischen Ökologie und Ökonomie. Wer umweltbewusst leben will, so das Credo, müsse dafür tief in die Tasche greifen. Und in der Tat ergab eine Studie der Hochschule Pforzheim, dass gleichwertige Lebensmittel mit entsprechender ökologischer Zertifizierung im Schnitt rund 70 % mehr kosten als ihre konventionellen Äquivalente[1]. Dabei handelt es sich um einen Preisaufschlag, den nur wenige Verbraucher:innen zahlen können oder wollen.

Doch nicht alle nachhaltigen Handlungsformen sind optional: Die EEG-Umlage, die hierzulande die Energiewende auf dem Elektrizitätsmarkt forcieren soll, ist von nahezu allen Endkund:innen finanziert und seit 2010 um 231 % gestiegen. Sie macht so mittlerweile ungefähr ein Fünftel der jährlichen Stromrechnung eines Musterhaushaltes mit 4.000 kW/h Verbrauch aus[2].